Junge Liberale Göttingen kritisieren Randalierer bei Veranstaltung mit Innenminister Schünemann
Bjoern Schulte | 12. Januar 2012Die Jungen Liberalen (JuLis) im Kreis Göttingen verurteilen die Ausschreitungen, zu denen es am 10.01.2012 während einer universitären Informationsveranstaltung mit Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann zum Thema “Sicherheitspolitik in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen” gekommen ist auf das schärfste.
“Schwarze Kapuzenpullis, schwarze Mützen, dunkle Tücher ins Gesicht gebunden und ansonsten vollständig in schwarz gehüllt; So sehen Menschen aus, die auf geduldigem Papier die uneingeschränkte Gleichheit zwischen allen Menschen fordern, jedoch anderen Menschen aufgrund ihrer Kleidung, ihrer Meinung oder ihres Berufes mit Gewalt begegnen.” äußert sich Sascha Reuter, der Pressesprecher der JuLis.
Aufgrund des Themas war im Vorfeld klar, dass diese Veranstaltung nicht ohne Proteste bleiben würde. Da vor allem die Universität eine Institution der Bildung, freien Entfaltung sowie Meinungsäußerung ist, wünschen sich besonders die Jungen Liberalen eine gewaltfreie, lebendige Diskussion zu diesem besonders wichtigem, aber auch schwierigen Thema.
“Leider scheint jedoch die linke Szene in Göttingen mit Gewalt eine solche Veranstaltung unterbinden zu müssen. Meinungsfreiheit hört bei diesen Leuten da auf, wo jemand eine von der ihren abweichende Meinung hat.” sagt Sascha Schade, der Vorsitzende der Jungen Liberalen.
In der Nachbetrachtung wird dieses Ereignis nun von der linken Szene dazu benutzt, um gerade die Ordnungskräfte der Polizei in schlechtes Licht zu stellen. Jedoch wird meist der Kern gar nicht getroffen – “Am gestrigen Abend kam es dazu, dass eine Gruppe von Randalierern in der Universität im erheblichen Maße dem Grundsatz der freien Meinungsäußerung mit Gewalt begegnet ist. Von Seiten der Jungen Liberalen Göttingen kann dieses Verhalten daher nur missbilligt und kritisiert werden!” so Schade weiter.








